Sie möchten eine Website erstellen lassen und brauchen zunächst eine vernünftige Größenordnung für Ihr Budget? Bei Gerngross Media beginnen individuell entwickelte Firmenwebsites üblicherweise ab etwa 5.000 Euro. Umfangreichere Inhalte, besondere Funktionen oder eine eigene Foto- und Videoproduktion erhöhen den Aufwand. Ob ein Angebot zu Ihrem Unternehmen passt, erkennen Sie deshalb erst, wenn klar ist, welche Leistungen darin enthalten sind. Dieser Artikel hilft Ihnen, die Kosten einzuordnen und Angebote so zu vergleichen, dass später möglichst wenig Überraschungen entstehen.
1. Warum kostet eine Website bei jedem Anbieter etwas anderes?
Auf zwei Angeboten kann dieselbe Leistung stehen: „Erstellung einer Firmenwebsite“. Trotzdem können dahinter sehr unterschiedliche Projekte stecken.
Bei einem Angebot steht bereits eine Vorlage fest. Sie liefern Texte und Bilder, der Anbieter setzt diese ein und veröffentlicht die Seite. Bei einem anderen beginnt die Arbeit mit der Frage, welche Kunden Sie erreichen möchten, welche Leistungen erklärt werden müssen und was Besucher vor einer Anfrage wissen wollen. Erst daraus entstehen Seitenstruktur, Texte und Gestaltung.
Beide Vorgehensweisen können für einen Betrieb sinnvoll sein. Wer für den Start eine überschaubare Präsenz benötigt und seine Inhalte bereits vorbereitet hat, braucht einen anderen Umfang als ein Unternehmen, das mehrere Leistungen und Standorte verständlich darstellen möchte.
Auch die Zahl der Seiten erklärt den Preis nur teilweise. Eine zusätzliche Seite nach einem bestehenden Muster verursacht einen anderen Aufwand als eine neue Leistungsseite, für die Inhalte recherchiert, geschrieben und abgestimmt werden müssen. Hinzu kommen Funktionen wie Terminbuchungen, mehrsprachige Inhalte oder die Anbindung an andere Systeme.
Vergleichen Sie deshalb zuerst den Leistungsumfang und danach den Preis. Nur so erkennen Sie, ob ein günstigeres Angebot tatsächlich dieselbe Aufgabe löst oder ob wesentliche Arbeiten bei Ihnen verbleiben.
2. Was sollte im Preis für meine Website enthalten sein?
Wenn Sie eine professionelle Website erstellen lassen, sollte das Angebot verständlich beschreiben, was Sie am Ende erhalten und welche Beiträge von Ihnen erwartet werden.
Das beginnt bei der Planung. Welche Seiten werden erstellt? Welche Leistungen stehen im Mittelpunkt? Soll die Website vor allem Anfragen, Bewerbungen oder Terminbuchungen ermöglichen? Diese Entscheidungen beeinflussen die Inhalte und die Gestaltung. Werden sie erst während der Umsetzung geklärt, können zusätzliche Abstimmungen und Änderungen entstehen.
Ein weiterer Punkt sind die Texte. „Inhalte einpflegen“ bedeutet nicht automatisch, dass jemand Ihre Texte schreibt. Klären Sie, ob vorhandenes Material übernommen, überarbeitet oder vollständig neu erstellt wird. Dasselbe gilt für Bilder: Werden bestehende Aufnahmen verwendet, Bildlizenzen eingekauft oder Fotos Ihres Teams und Ihrer Arbeit produziert?
Zur Umsetzung gehört außerdem, dass die Website auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen funktioniert. Ein Kontaktformular sollte sich auf dem Smartphone genauso verständlich bedienen lassen wie am großen Bildschirm. Welche Funktionen geprüft werden und wie die Abnahme erfolgt, sollte zum vereinbarten Projektumfang passen.
Auch die Ladegeschwindigkeit gehört zur technischen Qualität. Eine Google-Auswertung aus dem Jahr 2016 ergab, dass 53 Prozent der mobilen Besuche abgebrochen wurden, wenn eine Seite länger als drei Sekunden zum Laden brauchte. Das ist ein älterer Studienwert, keine aktuelle Quote für jede Website. Als heutige Orientierung dient unter anderem der Largest Contentful Paint (LCP): Er misst, wann das größte sichtbare Bild, Video oder Textelement erscheint. Ein Wert von höchstens 2,5 Sekunden gilt als gut; für die Bewertung sollten mindestens 75 Prozent der Seitenaufrufe diesen Wert erreichen, getrennt nach Mobilgeräten und Desktop. Klären Sie deshalb im Angebot, ob Ladezeiten geprüft und große Bilder oder Videos optimiert werden.
Bei Suchmaschinenoptimierung (SEO) und der Optimierung für KI-gestützte Antworten (GEO) lohnt sich ebenfalls eine konkrete Nachfrage. SEO unterstützt die Auffindbarkeit in Suchmaschinen. GEO richtet den Blick zusätzlich darauf, ob Inhalte in KI-Antworten als Quelle berücksichtigt werden können. Eine technisch zugängliche Website, passende Seitentitel und eine nachvollziehbare Struktur bilden dafür eine wichtige Grundlage. Verständliche Antworten auf Kundenfragen und überprüfbare Angaben zum Unternehmen helfen außerdem dabei, Inhalte einzuordnen. Eine ausführliche Keyword-Recherche, zusätzliche Leistungsseiten oder laufende SEO- und GEO-Betreuung sind weitere Leistungen. Die Begriffe „SEO inklusive“ oder „GEO-optimiert“ allein sagen noch wenig darüber aus, was tatsächlich umgesetzt wird.
Lassen Sie außerdem festhalten, wie viele Korrekturrunden vorgesehen sind und wie spätere Änderungswünsche abgerechnet werden. So wissen beide Seiten, wann eine Anpassung zum Auftrag gehört und wann daraus eine Erweiterung wird.
3. Welche Kosten kommen nach der Erstellung hinzu?
Mit der Veröffentlichung endet das Projekt, aber der Betrieb der Website geht weiter. Für eine realistische Budgetplanung sollten Sie deshalb einmalige Erstellungskosten und laufende Ausgaben getrennt betrachten.
Zu den laufenden Ausgaben können Domain, Hosting und ein Tarif für das verwendete Website-System gehören. Je nach Umsetzung kommen kostenpflichtige Erweiterungen, Buchungsdienste oder andere angebundene Anwendungen hinzu. Entscheidend ist, welche davon Ihre Website tatsächlich benötigt und wer die jeweiligen Verträge abschließt.
Davon zu unterscheiden ist die Betreuung. Technische Wartung, Unterstützung bei Problemen und redaktionelle Änderungen sind unterschiedliche Aufgaben. Ein Betreuungspaket kann beispielsweise technische Arbeiten abdecken, während neue Texte, zusätzliche Seiten oder der Austausch größerer Bildbereiche separat berechnet werden.
Wenn Sie vieles selbst übernehmen möchten, sollten Sie bereits vor der Beauftragung klären, welche Inhalte Sie später bearbeiten können und ob eine Einweisung enthalten ist. Das betrifft auch die Zugänge: Sie sollten wissen, wer Domain, Website und angebundene Dienste verwaltet.
Ein weiterer Budgetpunkt ist die Gewinnung von Besuchern. Eine neue Website wird nicht allein durch ihre Veröffentlichung zuverlässig gefunden. Laufende Suchmaschinenoptimierung, GEO oder Werbekampagnen können deshalb Teil Ihrer Planung sein. Zur SEO- und GEO-Betreuung können etwa die Aktualisierung von Inhalten, die Beantwortung zusätzlicher Kundenfragen und die Auswertung der Sichtbarkeit in Suchergebnissen und KI-Antworten gehören. Dabei überschneiden sich viele Arbeiten; lassen Sie sich erklären, welche Leistungen ein gemeinsames Paket umfasst und welche zusätzlich berechnet werden. Diese Maßnahmen sollten im Angebot separat ausgewiesen werden, damit Sie Erstellung, Betrieb und Vermarktung auseinanderhalten können.
Bitten Sie Ihren Anbieter um eine Übersicht der voraussichtlichen Gesamtkosten für das erste Jahr. Darin sollten auch Vertragslaufzeiten, Verlängerungen und die Umsatzsteuer eindeutig ausgewiesen sein.
4. Wie erkenne ich, welches Angebot zu meinem Unternehmen passt?
Ein gutes Angebot lässt sich auf Ihr Vorhaben zurückführen. Sie erkennen darin Ihre Ziele wieder und verstehen, welche Leistungen dafür vorgesehen sind.
Angenommen, Sie führen einen regionalen Handwerksbetrieb. Vielleicht haben Sie bereits gute Fotos und benötigen vor allem verständliche Leistungsseiten und eine einfache Kontaktmöglichkeit. Ein anderes Unternehmen muss zunächst sein Angebot strukturieren, Referenzen aufbereiten und neue Aufnahmen erstellen lassen. Selbst bei ähnlich vielen Unterseiten unterscheiden sich diese Projekte deutlich.
Für den Vergleich hilft es, allen Anbietern dieselbe Ausgangslage zu geben. Beschreiben Sie Ihre wichtigsten Leistungen, die gewünschte Zielgruppe, vorhandene Inhalte und benötigte Funktionen. Bitten Sie anschließend darum, fehlende Leistungen und mögliche Zusatzkosten ausdrücklich zu benennen.
| Angebotsbestandteil | Das sollten Sie vor der Beauftragung klären |
|---|---|
| Seitenumfang | Welche Seiten und Funktionen werden konkret umgesetzt? |
| Texte und Bilder | Was erstellt der Anbieter, was liefern Sie selbst? |
| Suchmaschinenoptimierung | Welche konkreten Arbeiten sind enthalten? |
| Änderungen | Wie viele Korrekturrunden sind vereinbart? |
| Betrieb und Betreuung | Welche laufenden Kosten entstehen und wofür? |
| Zugänge und Übergabe | Welche Zugänge, Nutzungsrechte und Einweisungen erhalten Sie? |
Wenn Sie Ihre Website von Gerngross Media erstellen lassen möchten, klären wir den passenden Umfang im kostenlosen Erstgespräch. Unsere individuell entwickelten Projekte beginnen üblicherweise ab etwa 5.000 Euro. Auf dieser Grundlage erhalten Sie ein Festpreisangebot für die vereinbarten Leistungen. Einen Überblick über unseren Ansatz finden Sie unter Webdesign für Unternehmen in Franken.
Fazit: Entscheidend ist, was Ihr Angebot enthält
Für Ihre Entscheidung ist außerdem wichtig, wie die Website später genutzt werden soll. Eine hohe Investition garantiert noch keine Anfragen. Die Inhalte müssen zu den Besuchern passen, das Angebot verständlich erklären und eine einfache Kontaktaufnahme ermöglichen. Gleichzeitig braucht es einen Weg, wie potenzielle Kunden auf die Website gelangen.
Ein passendes Budget berücksichtigt diese Aufgaben und lässt Raum für sinnvolle Erweiterungen. Sie müssen nicht jede denkbare Funktion zum Start umsetzen.
Sie möchten eine Website erstellen lassen und wissen, welche Leistungen Ihr Unternehmen wirklich braucht? Im kostenlosen Erstgespräch besprechen wir Ihre Ziele, vorhandene Inhalte und den passenden Umfang. Vereinbaren Sie jetzt Ihre kostenfreie Beratung.






